DISKURS

Der Diskurs folgt dem Anliegen, sowohl eine lebhafte Debatte als auch ein fragendes Gespräch zu sein. Mit dem Bewusstsein über die Wirksamkeit transdisziplinärer Ansätze und Arbeitsweisen, machen es sich Impulsraeume zur Aufgabe die Kommunikation zwischen verschiedenen Teilnehmern und Akteuren, unterschiedlichen Themen und Interessen, unterschiedlichen Methoden und Ansätzen. Während das eigene individuelle Wissen durch Schwerpunktsetzung, Prägung und Ausrichtung eingeschränkt und begrenzt wird, begründet sich die Vorgehensweise von Impulsraeume in dem übergeordneten Ziel, jeden Einzelnen dazu zu ermutigen, Positionen beizutragen, die zunächst vor seinem eigenen Hintergrund wertvolle und fruchtbare sind und aus welchen sich dann des Weiteren Wechselwirkungen und Synergie in Korrespondenz mit den Positionen Anderer ergeben.

Obwohl der Diskurs überwiegend als intellektuelle Untersuchung betrachtet wird, nehmen wir das Wort im Hinblick auf seinen Ursprung und seine Gesprächsqualität ernst. Es ist daher kein Widerspruch, neben dem intellektuellen Diskurs gleichwertig einen praxis- und handlungsbezogenen zu etablieren. Praktizierende aus dem Kunstbereich, aus Architektur, Tanz, Musik oder Theater - um nur einige zu nennen - haben die Möglichkeit, Impulsraeume als Plattform für Ausstellung, Debatte, künstlerische Auseinandersetzung und Reflexion zu nutzen. Dies gilt in Bezug auf individuelle eigene Praxis ebenso wie im Zusammenwirken mit Anderen zu übergeordneten Fragen, kuratierten und freien Themen. Diese Art des Diskurses unterscheidet nicht zwischen der theoretischen und praxisorientierten Debatte, sondern vereint diese zu einem Diskurs des Handelns und der Tätigkeit, des Debattierens und der Reflexion.

DISCOURSE

The discourse follows the intention to be both a lively debate and a questioning conversation. With the awareness of the effectiveness of transdisciplinary approaches and working methods, Impulsraeume make it their task to communicate between different participants and actors, different topics and interests, different methods and approaches. While one's own individual knowledge is restricted and limited by setting priorities, imprinting and orientation, the approach of Impulsraeume is based on the overriding goal of encouraging each individual to contribute positions that are initially valuable and fruitful against his or her own background and from which further interactions and synergies in correspondence with the positions of others arise.

Although the discourse is mainly considered as an intellectual investigation, we take the word seriously with regard to its origin and the quality of the discussion. It is therefore not a contradiction to establish a practice- and action-oriented discourse of equal value alongside the intellectual discourse. Practitioners from the arts, architecture, dance, music or theatre - to name but a few - have the opportunity to use Imoulsraeume as a platform for exhibition, debate, artistic debate and reflection. This applies to their own individual practice as well as to their collaboration with others on overarching questions, curated and free topics. This type of discourse does not distinguish between theoretical and practice-oriented debate, but rather unites them into a discourse of action and activity, of debate and reflection.