SALON

Öffentliche Salons geben ProtagonistInnen unterschiedlicher Disziplinen Gelegenheit zu übergeordneten kuratierten Themen und Fragestellungen in kurzen Impulsvorträgen ihre Position vorzustellen. Die Initiatorinnen geben die jeweiligen Überthemen vor, laden die Beteiligten ein, moderieren und kuratieren den Abend. Im Hinblick auf Format, Art und Gestaltung der Beiträgt besteht völlige Freiheit; theoretische, angewandte, praktische, wissenschaftliche oder künstlerische Positionen, sowie textliche, bildliche, grafische, filmische, sprachliche, klangliche, performative und viele weitere Formen sind möglich.
Die Salons geben allen TeilnehmerInnen – Beteiligten wie Gästen – die Möglichkeit, sich zu treffen und ihre Positionen auszutauschen und mit einander in Dialog zu treten. Im Rahmen einer jeder Veranstaltung entsteht so ein expliziter Diskurs zum Thema des jeweiligen Abends.  

Ebenso wie sich auch frühere Salons häufig auf Horaz Aussage "aut delectare aut prodesse" [entweder um zu gefallen oder um zu profitieren] bezogen, ist es erklärtes Ziel der Impuslareume Salons, einen lebendigen Austausch und vertiefende Einblicke in die diskutierten Themen zu ermöglichen. Das Format des Salons entspricht damit einer Einladung zu Begegnung, Austausch und Gespräch, das öffentlich für alle Interessierten zugänglich ist. Diese Referenz wird keineswegs mit einer rückwärtsgewandten Bezugnahme auf Salons vorangegangener Epochen verbunden, sondern folgt dem Anliegen, ein verwandtes Format für die eigenen gegenwärtigen Anforderungen zu adaptieren, das in der Lage ist, Praxis und Theorie, eigenständige Debatten und gesellschaftliche Wirksamkeit gleichermaßen zu berücksichtigen.

SALON

Public salons give protagonists from various disciplines the opportunity to present their positions on overarching curated themes and questions in short impulse lectures. The initiators specify the respective overarching themes, invite the participants, moderate and curate the evening. There is complete freedom with regard to the format, type and design of the contributions; theoretical, applied, practical, scientific or artistic positions, as well as textual, visual, graphic, filmic, linguistic, tonal, performative and many other forms are possible.
The Salons give all participants - contributors and guests alike - the opportunity to meet and exchange their positions and to enter into dialogue with each other. Within the framework of each event, an explicit discourse on the topic of the respective evening is thus created. 

Just as previous Salons often referred to Horace's statement "aut delectare aut prodesse" [either to please or to benefit], the Impuslareume Salons' declared aim is to provide a lively exchange and deeper insights into the topics discussed. The format of the Salon thus corresponds to an invitation to encounter, exchange and discussion, which is open to all interested parties. This reference is by no means associated with a backward-looking reference to salons of previous epochs, but rather follows the intention of adapting a related format to one's own current requirements, which is capable of taking into account practice and theory, independent debates and social effectiveness in equal measure.